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Ajaccio (Frankreich)


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  • Point de la Parata (Wanderung)

Allgemeines

Auf Ajaccio habe ich mich am meisten gefreut. Einfach, weil diese Insel so schön ist und die AIDAcosma hier nicht in einem Industriehafen, sondern mitten in der Altstadt liegt. 


Um 6 Uhr werde ich wach und schaue vorsichtig durch einen Schlitz in den Vorhängen. Ein wundervoller Sonnenaufgang über Korsika begrüßt mich. 

Wir wollen heute wieder auf Wanderschaft gehen, weshalb wir aber ausschlafen können. Frisch wie das blühende Leben und vollgefuttert, startet unser Tag, wie oben schon beschrieben, direkt in der Altstadt von Ajaccio. Vorbei an kleinen Cafes, bunten engen Gässchen, Fischerbooten und einem kleinen Markt laufen wir zur Bushaltestelle, von wo keine zehn Minuten später der Bus in Richtung Point de la Parata losfährt. Für 3 Euro pro Person und Strecke kommt man zu allen bekannten Stränden und eben zum Nationalpark. 

Die Landspitze im Nordwesten des Golfs von Ajaccio beeindruckt mit herrlichen Ausblicken auf die vorgelagerten Iles Sanguinaires und die bizarre Felsküste. Besonders schön ist die Aussicht vom Wachturm Tour de la Parata, den die genuesischen Besatzer Korsikas im 16. Jh. auf einem Felsvorsprung errichteten. Die Pointe de la Parata ist das Symbol für das wilde und unberührte Südkorsika.

Point de la Parata

5 von 5 Rabensocken. Angekommen auf dem Parkplatz des Besucherzentrums, wimmelt es nur so von Pkws und Ausflugsbussen. Diese sind zum Glück aber schon unterwegs, weshalb wir ganz in Ruhe starten können. Es ist herrlich warm, denn die Sonne zeigt sich heute mit ihrer ganzen Pracht. Mit uns laufen noch zwei weitere Menschen den Weg entlang. Ihr Hund flitzt aufgeregt von links nach rechts und schnüffelt alles ab. Wir biegen um eine weitere Ecke, und das Restaurant mit dem Aussichtsturm kommt in Sichtweite.

Schlagartig peitscht uns ein kühler, aber doch angenehmer Wind um unser Gesicht, und es riecht nach Meer. Die Wellen schlagen mit Kraft gegen die zerklüfteten Felsen. 


Immer weiter nehmen wir die steinernen Treppenstufen und gelangen so auf die Hinterseite des Insel.

Wir legen einige bewusste Pausen ein, um die Stille und den Augenblick zu genießen. Leider hat unsere Haut die Sonne auch genossen. Krebsrot lässt grüßen. Wir schlendern zurück zur Bushaltestelle, wo der Bus 25 Minuten auf sich warten lässt. Zurück an der Küste entlang fahren wir immer weiter in Richtung Ajaccio.


Hier wollen wir endlich die Souveniers kaufen, welche eigentlich für Vernazza geplant waren. Wir haben auch etwas gutes gefunden, nämlich...

Nein, nein, nein. Das wird natürlich nicht verraten, so lange wir diese nicht zu Hause abgegeben haben. 


Zurück zum Schiff schlendern wir vorbei an kleinen Souveniershops und alten Häusern. 


Auf dem Schiff angekommen, gehen wir für 1 Stunde in die Sauna, wo wirklich gar nichts los ist. Es tut soooooo gut. 


Den Abend lassen wir natürlich mit dem Auslaufen ausklingen. 


Gewaschen wird natürlich auch wieder. Ein bisschen produktiv muss man ja auch im Urlaub sein.