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Cartagena in Spanien ist eine Hafenstadt mit reicher Geschichte, gegründet von Karthagern (als Qart Hadash) und erobert von Römern (als Carthago Nova). Bekannt ist sie für ihr riesiges römisches Theater, Jugendstil-Architektur (Rathaus), eine wichtige Marinebasis, dass U-Boot-Museum von Isaac Peral, mit beeindruckenden Festungen, die sogar bis nach Afrika blicken lassen und einem großen Mittelalter-Fest.
Die Stadt ist bequem vom Kreuzfahrthafen zu Fuß erreichbar. Zum Panoramaaufzug sind es etwa 600 Meter.
Heute machen wir erst um 10 Uhr in Cartagena fest, was sich sehr gut trifft, denn viele Menschen haben berichtet, dass Einlaufen mit anzuschauen. Denn der Naturhafen mit seinen ganzen Festungen soll wunderschön sein.
Ich bin ohnehin schon früh wach und Andi schlägt die Augen auf, als wir grade mit dem Einlaufen beginnen. Und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt.
Nach einem gemütlichen Frühstück im Marktrestaurant geht es schon los in Richtung Festung. Da wir heute nicht viel vor haben, sind wir ganz entspannt unterwegs und genießen die Umgebung. Hier gibt es schon viel zu sehen, denn die AIDALuna liegt inmitten vieler Segelboote, und am Strand gibt es super viele Palmen, die das Karibik-Flair perfekt machen.
Wir gehen eine große Treppe hinauf und schlendern vorbei an interessanten Bäumen, ehe wir zum Aufzug der Burg kommen.
Überall in der Stadt verteilt, sind auch super schöne Graffitis zu finden. Wir kommen zum Aufzug der Festung, welcher uns für 3 Euro nach oben bringt. Hier includiert sind auch die Aussichtsplattform und die äußeren Gärten. Für 3 Euro mehr (also 6 Euro gesamt) könnt ihr auch das Museum besuchen und Aussichtsplattformen weiter oben besuchen. Für uns hat sich das auf jeden Fall gelohnt.
Die Fahrt mit dem Aufzug geht schnell, und schon stehen wir auf eine Art Vorplatz, auf dem ein Turm steht. Von hier hat man schon einen tollen Blick auf die Stadt.
Wir gehen einen Weg mit Pagoden entlang, auf denen es sich Pfauen gemütlich gemacht haben. Okay, nicht nur da. Sie laufen auch daneben, dahinter und darunter herum. Ihnen scheint es hier gut zu gehen. Die Touristen haben auch ihren Spaß.
Wir gelangen auf die erste im Preis includierte Aussichtsplattform. Hier ist aktuell Baustelle, aber dennoch können wir viel entdecken. Die Hinweistafeln helfen uns, alles besser zu erkennen.
Wir machen uns auf den Weg zum eigentlichen Museum. Mal von den noch schöneren Ausblicken abgesehen, findet man hier einige Infos und Ausstellungsstücke zur Geschichte Cartagenas. Zum Beispiel alte Bücher und Dokumente, Münzen und Ritterrüstungen. Grade als Edgar und Socke ein Foto machen wollen, kommen 2 super nette Menschen zu uns und zeigen uns Xaver das Faultier. Es freut uns immer, wenn auch andere Plüschifreunde mit auf Reisen gehen dürfen. Edgar, Socke und Xaver verstehen sich auf Anhieb sehr gut. Sie freuen sich, einen neuen Freund geufnden zu haben.
Wir steigen immer weiter den Berg hinab, und kommen, auf dem Weg zur Altstadt, an einem römischen Theater und an einer Kirchen-Ruine vorbei.
Im zweiten und ersten Jahrhundert v. Chr. befand sich an der Stelle der heutigen Kirche ein terrassenförmig angelegtes Dorf, das sich dem Hang des Hügels anpasste. Dieser Zustand blieb bis zum Mandat des Kaisers Augustus bestehen, als das Theater erbaut wurde. Nachdem das Theatergebäude aufgegeben worden war, sind nur noch einige Wohngebäude aus der späten römischen und mittelalterlichen Zeit erhalten geblieben, die auf die vorherrschende Wohnnutzung dieses Stadtteils hinweisen. Um 625 v. Chr. wurde Carthago Spartaria, Hauptstadt der byzantinischen Provinz Spanta, von den Westgoten zerstört.
Wir gelangen an das alte Rathaus und müssen Mal wieder feststellen, wie sauber und aufgeräumt es hier in Spanien ist. Wir schlendern vorbei an vielen Geschäften, alten Gebäuden, einigen Krippenfiguren und einem kleinen Weihnachtsmarkt, ehe wir zum nächsten Highlight unserer Reise kommen.
Man hat uns empfohlen, diese Krippe anzuschauen, weil es die Schönste in ganz Cartagena sein soll. Ich muss sagen, ich hatte etwas ganz anderes erwartet und war wirklich positiv erstaunt über dieses Meisterwerk. 120 qm groß und super detailreich.
Von dort geht es weiter zum Schiff, wo wir müde aber glücklich den Tag an Deck ausklingen lassen.
juleundsocke_auf_reisen
juleschwabphotography
